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Urlaub In Polen (Rescheduled from Nov 2020) (Ausverkauft)

  • Sa. 19.02.2022   20:30 Uhr
  • Stadtgarten, Köln
  • Neun Jahre ist es her, dass Urlaub in Polen mit der Veröffentlichung ihres fünften Albums Boldstriker auch ihre Auflösung ankündigten. Schlagzeuger Jan Philipp Janzen und Multiinstrumentalist und Sänger Georg Brenner haben aber schon immer eine der seltenen und höchst unwahrscheinlichen Bands gebildet, die trotz anderslautender Marktgesetze den Zusammenhang des eigenen Werks über Trends und Gelegenheiten gestellt hat – ohne dabei zu leugnen, einen je bestimmten historischen Moment zu bewohnen. So wird auf All, ihrem unverhofften, sechsten Album, sofort klar, dass der Begriff der »Reunion«, zumindest im landläufigen Sinn, dieser Angelegenheit nicht gerecht wird. Denn All ist Lichtjahre davon entfernt, einen lauwarmen Aufguss ehemaliger Erfolgsrezepte darzubieten. Stattdessen ist das Album hochgradig ambitioniert und klingt in seinem konzentrierten Vortrag frisch – und doch nicht wie ein Debüt. Denn die erheblichen Vorzüge einer musikalischen Langzeitbeziehung sind an jeder Stelle des Albums merklich. Damit ist nicht nur die Tightness des gemeinsamen Spiels gemeint, die tatsächlich so unfassbar war und ist, wie alle, die Urlaub in Polen live gesehen haben, sagen. Gemeint ist auch eine nur schwer zu erreichende, musikalische Ebene der Vertrautheit mit sich und miteinander, die schon immer die musikalischen Erkundungsreisen der Band getragen hat und die die Dynamiken und Strukturen von All im Ganzen austariert. Akzentuiert wird das Spiel dieser Wechselwirkungen durch die Produktion, für die Janzen (u.a. Gründungsmitglied Teil von Von Spar, aktueller Schlagzeuger von Die Sterne und Produzent von Die Sterne, The Field, PTTRNS, Albrecht Schrader etc.) und Brenner auch verantwortlich sind.
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Urlaub In Polen (Rescheduled from 11/2020) (Zusatzkonzert)

  • Sa. 19.02.2022   20:30 Uhr
  • Stadtgarten, Köln
  • Neun Jahre ist es her, dass Urlaub in Polen mit der Veröffentlichung ihres fünften Albums Boldstriker auch ihre Auflösung ankündigten. Schlagzeuger Jan Philipp Janzen und Multiinstrumentalist und Sänger Georg Brenner haben aber schon immer eine der seltenen und höchst unwahrscheinlichen Bands gebildet, die trotz anderslautender Marktgesetze den Zusammenhang des eigenen Werks über Trends und Gelegenheiten gestellt hat – ohne dabei zu leugnen, einen je bestimmten historischen Moment zu bewohnen. So wird auf All, ihrem unverhofften, sechsten Album, sofort klar, dass der Begriff der »Reunion«, zumindest im landläufigen Sinn, dieser Angelegenheit nicht gerecht wird. Denn All ist Lichtjahre davon entfernt, einen lauwarmen Aufguss ehemaliger Erfolgsrezepte darzubieten. Stattdessen ist das Album hochgradig ambitioniert und klingt in seinem konzentrierten Vortrag frisch – und doch nicht wie ein Debüt. Denn die erheblichen Vorzüge einer musikalischen Langzeitbeziehung sind an jeder Stelle des Albums merklich. Damit ist nicht nur die Tightness des gemeinsamen Spiels gemeint, die tatsächlich so unfassbar war und ist, wie alle, die Urlaub in Polen live gesehen haben, sagen. Gemeint ist auch eine nur schwer zu erreichende, musikalische Ebene der Vertrautheit mit sich und miteinander, die schon immer die musikalischen Erkundungsreisen der Band getragen hat und die die Dynamiken und Strukturen von All im Ganzen austariert. Akzentuiert wird das Spiel dieser Wechselwirkungen durch die Produktion, für die Janzen (u.a. Gründungsmitglied Teil von Von Spar, aktueller Schlagzeuger von Die Sterne und Produzent von Die Sterne, The Field, PTTRNS, Albrecht Schrader etc.) und Brenner auch verantwortlich sind.
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Osees

  • Fr. 09.07.2021   19:30 Uhr
  • GEBÄUDE 9, Köln
  • Tickets ab 24,00 Euro
  • popanz & actby pres. OSEES

    The newly shorn Oh Sees waste no time in racing headlong into nightmarish battle with the mighty ORC, their 2017 release, and wouldn’t ya know it, they’ve clawed even farther up the ghastly peak last year’s A Weird Exits stormed so satisfyingly. The band is in tour-greased, anvil on a balance beam, gut-pleasingly heavy form, nimbly braining with equal dashes of abandon and menace on this fresh batch of bruisers and brooders, hypnotically stirred into to the cauldron of chaos you’ve come to expect from, ahem, Oh Sees. Fresh blood Paul Quattrone joins Dan Rincon to form a phalanx of interlocking double drums, alternately propelling and fleet footing shifting ground to pinion Dwyer’s cliff-face guitars to the boogie. Tim Hellman keeps it swinging like a battle-axe to the eyebrows. The tunes veer towards the violence of their live shows, with a few tasty swerves into other lanes…heavy to lush, groovy to stately…throughout it remains sinister in its swaggering skulk, manic in its fuzz-fried fugues…they hit all the sweet spots the heads foggily remember, and there’s plenty to sweat over if you just hopped into the sauna. Ew. More evil….more complex…more narcotic…more screech….more roar….more whisper…there’s even more Brigid. Less “Thee”, but more of everything else.